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  • Erstversorgung Eule, Greifvogel

    Kaiseradler mit Flügel-Verband
    © VIER PFOTEN

    Bitte rufen Sie uns für individuelle Hilfestellung an; wir helfen Ihnen, die Situation einzuschätzen.

    Greifvögel und Eulen haben scharfe Krallen
    Greifvögel und Eulen versuchen sich meist mit ihren Krallen zu verteidigen. Für Laien ist es oft am einfachsten, eine Decke oder Jacke über den Vogel zu werfen, um ihn so behutsam einzufangen.

    Aufbewahrung des Patienten
    Setzen Sie den Patienten zum Schutz seines Gefieders in eine Schachtel mit Luftlöchern und einem Handtuch oder einer Küchenrolle als Rutschschutz.
    Stellen Sie diese an einen ruhigen geschützten Ort mit Zimmertemperatur.

    Jungvogelästlinge am Boden dürfen nur in Ausnahmefällen gerettet werden
    Junge Eulen und Greifvögel wandern aktiv aus ihren Nestern und sitzen als sogenannte ‚Ästlinge‘ auf  Bäumen oder Sträuchern. Manchmal fallen sie bei ihren Kletterversuchen auch auf den Boden. Sie werden in allen Fällen weiter von ihren Eltern versorgt. Eventuell kann man versuchen, den Jungvogel wieder auf einen Ast hinaufzusetzen. Kleinen Eulen gelingt es aber in der Regel selbst, wieder auf einen Baum hinaufzuklettern.

    Wasser
    Bieten Sie eine kleine Schüssel mit Wasser an, aber bitte kein Wasser in den Schnabel des Patienten spritzen – Verschluckungsgefahr!

    Fütterung
    Zur vorübergehenden Fütterung eignet sich rohes, mageres Rind- oder Hühnerfleisch.
    Eulen und Greifvögel sind Nahrungsspezialisten, daher ist die Fütterung mit Fleisch nur für den kurzfristigen Notfall geeignet.

    Füttern Sie keinesfalls Essensreste, Hunde- oder Katzenfutter – die dadurch entstehenden Verdauungsprobleme können tödlich sein!