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  • Rasenroboter: Gefahr für Tiere im Garten

    Von Rasenroboter schwer verletzter Igel. © VIER PFOTEN
    Der Igel konnte leider nur mehr von seinem Leiden erlöst werden. © VIER PFOTEN

    Rasenroboter nehmen uns Menschen die ungeliebte Aufgabe des Rasenmähens ab und arbeiten obendrein wesentlich exakter. Leider sind sie für viele Wildtiere, aber auch für neugierige Heimtiere mitunter eine tödliche Gefahr.

    Die Hersteller der Roboter arbeiten zwar stetig an einer Verbesserung der Sensoren an den Robotern, trotzdem kommt es regelmäßig zu – teils tödlichen - Schnittverletzungen von Tieren. Gerade Igel trifft es sehr oft: Sie flüchten nicht, sondern rollen sich bei Gefahr ein. Daher sind sie immer wieder Opfer der Mähgeräte. Entweder sind verenden gleich, oder sie tragen so schwere Verletzungen davon, dass man sie nach einem Unfall besser von ihrem Leiden erlöst – sofern man sie findet.

    Auch Insekten und Amphibien, sind häufige Opfer von Rasenrobotern, besonders wenn man diese in der Nacht arbeiten lässt. Sie fehlen dann dem funktionierenden Ökosystem in der Natur.

    Nicht zuletzt können diese Roboter auch für unsere Heimtiere gefährlich werden. Hund, Katze und Co sollte man keinesfalls in den Garten zu lassen, wenn der Roboter läuft.

    Wir empfehlen Tierliebhabern deshalb, entweder auf Rasenroboter zu verzichten oder ihn nur im Rahmen einer gewissen persönlichen Aufsicht einzusetzen: Am besten ist es, den Roboter nur unter Beobachtung untertags zu nutzen. Bevor man ihn benutzt, sollte man die Wiese genau absuchen und Heimtiere keinesfalls in den Garten lassen. Das Beste aus Tierschutz- und Naturschutzsicht wäre es natürlich, einen naturnahen Garten zu haben, in dem Vögel und kleine Wildtiere Nahrung und Schutz finden.