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    Bauplan Igelhaus

    Bauplan Igelhaus © EGS

     

    Wegen der Verarmung der Landschaft durch intensive Land- und Forstwirtschaft sind Igel vielerorts auf Rückzugsgebiete in gut strukturierten Gärten und Parks angewiesen. In einem naturnahen Garten finden Igel genügend Unterschlupfmöglichkeiten in Laub- , Kompost- oder Reisighaufen, unter Holzstößen oder dichten Hecken. Diese Strukturen sind auch wichtige Lebensräume für Insekten, Würmer und Schnecken und sichern dem Igel somit seine Nahrung.

    Zusätzlich kann man Igeln auch Igelhäuser anbieten. Diese sollten an einem schattigen, trockenen, geschützen Platz, z.B. unter einer Hecke, aufgestellt werden. Wenn sie als Winterquartier dienen sollen, ist es notwendig sie gegen Kälte zu isolieren. Das kann man z.B. machen, indem man einen Laub- oder Reisighaufen über dem Igelhaus aufschichtet. Um dem Igel den Bau seines Nestes im Haus zu erleichtern, kann es mit Heu oder Stroh ausgepolstert werden.

    Nach dem Winterschlaf oder der Jungenaufzuchtsperiode das Nest entfernen und das Haus mit heißem Wasser reinigen. So kann Parasitenbefall reduziert werden.

     

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    Nistkasten Bilche

    Nistkasten Bilche © EGS

     

    Siebenschläfer und andere Bilche freuen sich über Schlaf- und Nistkästen, die in der Nähe von Laubwäldern, Parkanlagen und baumreichen Gärten montierte werden. Sie benutzen in ihrem natürlichen Lebensraum gerne Baumhöhlen als Unterschlupf. Da alte, hohle Bäume oft nicht mehr anzutreffen sind, benötigen die Bilche unsere Hilfe. Der Bilchkasten kann entweder in einem Baum oder einem ruhigen Schuppen oder Gartenhäuschen befestigt werden. Das Einschlupfloch sollte zum Baum bzw. zur Wand schauen. Durch die Distanzleisten entsteht ein Zwischenraum von ca. 6cm, der dem Schläfer Durchschlupf gewährt und ihn vor anderen Eindringlingen schützt. Bilche polstern ihren Kasten selber mit Nistmaterial aus.

     

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    Nistkasten Fledermäuse

    Nistkasten Fledermäuse © EGS

     

    Fledermäuse finden ihre Quartiere natürlicherweise in Fels- oder Erdhöhlen, Felsspalten, Baumhöhlen oder unter losen Rindenstücken. Sie benützen diese als Überwinterungsort, Schlafplatz oder zur Aufzucht ihrer Jungen. In menschlicher Umgebung sind Fledermäuse häufig auch in Dachböden, Kellern und Mauernischen anzutreffen. Um ihnen einen geschützen Platz zu bieten, kann es sinnvoll sein, Fledermauskästen aufzuhängen. Diese sollten in einer Höhe von ca. 3-5m an einem Baum oder einer Hausfassade befestigt werden. Eine Ausrichtung nach Osten hat sich bewährt, da die Tiere hier von der Morgensonne gewärmt werden, aber vor zu großer Sonneneinstrahlung geschützt sind. Die Einflugöffnung muss frei von Ästen und Zweigen sein.

    Da Fledermäuse in ihrer Quartierwahl sehr traditionsbewußt sind, kann es länger dauern bis ein solcher Kasten bewohnt wird. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, Lebensräume in alten Bäumen, Kellern und Dachböden zu erhalten. Um ungebetene Eindringlinge aus Gebäuden fernzuhalten empfehlen sich schmale Einflugschlitze mit ca. 5cm Breite.

     

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