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    Nisthilfen für Waldohreulen

    01.04.2019
    Waldohreulen brüten in offenen Nestern, können diese allerdings nicht selber bauen. Sie sind daher auf nicht mehr verwendete Nester von anderen Vogelarten angewiesen oder auf unsere Hilfe.

    © Jozef Mihok

    Waldohreulen brüten in offenen Nestern, können diese allerdings - so wie alle anderen Eulenarten auch - nicht selber bauen. Sie sind daher auf nicht mehr verwendete Nester aus dem Vorjahr von anderen Vogelarten angewiesen.  Am häufigsten suchen sie sich Krähen-, Elstern-, Bussard- oder andere Greifvogelnester für die Aufzucht ihrer Jungen aus.

    Durch das Anbringen von Nisthilfen kann man sie beim Finden von einem guten Nistplatz unterstützen. Sehr gut geeignet sind geflochtene Stroh- oder Weidenkörbe (z.B. Brotkörbchen) mit einem Durchmesser von mind. 40 cm.

    Länger haltbar, aber weniger umweltfreundlich, sind Plastikschüsseln mit dem gleichen Durchmesser. Es müssen aber unbedingt mehrere Löcher, mit ca. 0,5 cm Stärke in den Boden gebohrt werden, damit Regenwasser ungehindert abfließen kann.

    Diese künstlichen Nester sollten ca. zur Hälfte mit Rindenmulch, groben Holzspänen und/oder Heu befüllt werden.

    Anbringung:

    Die Kunstnester möglichst hoch, mindestens aber in 4 m Höhe, in einer Astgabel gut mit Draht befestigen. Waldohreulen brüten gerne an Waldrändern und in kleineren Baumgruppen. Die Nester sollten durch Blatt- oder Nadelbewuchs gut vor Blicken geschützt sein.

    Nach Ende der Brutsaison empfiehlt es sich vor allem Stroh- und Weidekörbchen auf ihre Stabilität zu überprüfen und gegebenenfalls Nistmaterial nachzufüllen.

    Bauanleitungen für diverse andere Nistkästen