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    Gestrandeter Höckerschwan

    07.01.2019
    Der Schwan landete mitten im Ortsgebiet und versuchte vergeblich weiterzufliegen. Jetzt erholt er sich in unserer Station und wird bald wieder freigelassen.

    Junger Höckerschwan. © VIER PFOTEN

    Ein Höckerschwan landete vor einigen Tagen auf einer Straße mitten in Siebenhirten im Weinviertel und konnte nicht mehr wegfliegen. Engagierte Anrainer konnten das Tier bergen und übergaben es an unsere Tierpfleger.

    Bei seinen Startversuchen hat sich der Arme einige Abschürfungen zugezogen und einige Federkiele abgebrochen, weshalb er an einigen Stellen blutete. Darüber hinaus haben wir aber keine weiteren Verletzungen gefunden. Warum er nicht mehr fliegen konnte, ist nicht sicher. Es könnte sein, dass der Schwan eine Kollision hatte und deshalb leicht benommen war, oder er war einfach geschwächt.

    Das Starten in die Lüfte ist für Schwäne schon eine ziemliche Anstrengung, weil sie sehr schwer sind. Sie laufen normalerweise eine lange Strecke über das Wasser, bevor sie abheben und an Land ist es noch um einiges mühsamer. Vielleicht war einfach mitten im Ort keine geeignete „Startbahn“ für das Tier.

    Der hübsche Höckerschwan ist übrigens noch nicht ganz ausgefärbt, also vermutlich ein Jungvogel und in der Saison 2017 geboren.

    In diesem Zusammenhang denken Sie bitte daran, dass die sehr verbreitete Fütterung mit Brot und anderen Speiseresten für Schwäne kein vollwertiges Futter darstellt und zu Verdauungsproblemen und anderen Krankheiten führen kann. Vor allem schimmlige Brotreste sind eine ernste Gefahr für alle Vögel. Schwäne werden vielerorts von offiziellen Stellen mit Futter versorgt und sind deshalb nicht auf private Fütterungen angewiesen. Vor allem verhängte Fütterungsverbote sollten unbedingt beachtet werden!

    Gut geeignete Futtermittel sind vor allem Mais und andere Getreidekörner, Getreideflocken und Salat.