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    Daumen halten für Saatkrähe Maxi

    26.11.2018
    Vor kurzem hat ein brutaler Fall von Tierquälerei für Aufsehen gesorgt: Eine Saatkrähe war im Felmayergarten in Niederösterreich von einem Pfeil durchbohrt und einfach liegen gelassen worden. Spaziergänger fanden das schwer verletzte Tier; der 70 cm lange Pfeil steckte noch im Fuß. 

    Der Sportpfeil steckte im rechten Fuß von Saatkrähe Maxi. © VIER PFOTEN


    Vor kurzem hat ein brutaler Fall von Tierquälerei für Aufsehen gesorgt: Eine Saatkrähe war im Felmayergarten in Niederösterreich von einem Pfeil durchbohrt und einfach liegen gelassen worden. Spaziergänger fanden das schwer verletzte Tier; der 70 cm lange Pfeil steckte noch im Fuß. 
    Die Polizei Schwechat ermittelt. 
    Nach der Erstversorgung durch den Tierschutzverein Katzfatz aus Klein-Neusiedl, Kooperationspartner der Tierrettung, wurde die Krähe zunächst zu uns gebracht. Dort ist sie auch jetzt wieder – und unser ganzes Team hält die Daumen: Denn es ist nach wie vor fraglich, ob die Zehen der Krähe erhalten bleiben können oder amputiert werden müssen.
    Wir mussten die Krähe, die Maxi getauft worden war, zunächst gleich weiter auf die Klinik der Veterinärmedizinischen Universität bringen. Dort wurde die Wunde gesäubert, die Zehen möglichst geradegerichtet und verbunden. Danach kam Maxi zur Pflege zu uns zurück. Ihr Verband soll noch bis Ende der Woche bleiben. Danach wird die Uniklinik wieder kontrollieren, ob alles gut verheilt.
    Derzeit schaut es für Maxi gut aus. Die große offenen Wunde konnte verschlossen werden, bis jetzt sind alle Zehen gut durchblutet. Allerdings kann es immer noch zu Wundheilungsstörungen oder zum Absterben einer Zehe kommen. In dem Fall müsste man leider amputieren.
    Daher heißt es nicht nur für uns, sondern für alle Tierfreunde: Daumen halten für Maxi! 
    Wir hoffen außerdem, dass die Polizei Schwechat bei ihrer Suche nach dem Täter erfolgreich sein wird. Ein klarer Fall von Tierquälerei – und es hätte durchaus auch einen Menschen treffen können.