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  • 10.6.2020 Dariadaria ist die neue „Storchengodl" in der EGS Haringsee

    Bekannte Aktivistin, Autorin und Podcasterin ist nun Patin von Trude, Marianne und Rudi

    Dr. Hans Frey, Madeleine Alizadeh und Eva Rosenberg mit den Storchenkindern. ©️ VIER PFOTEN
    Die stolzen Eltern Louis und Mona-Lisa mit ihrem Nachwuchs. ©️ VIER PFOTEN
    VIER PFOTEN Direktorin Eva Rosenberg übergibt Madeleine Alizadeh Geschenke. ©️ VIER PFOTEN
     

    Haringsee, 10. Juni 2020  Die Aktivistin, Autorin und Podcasterin Madeleine Alizadeh, allseits bekannt als Dariadaria, ist nun Patin von drei jungen Störchen in der von VIER PFOTEN geführten Eulen- und Greifvogelstation Haringsee. Die wegen Covid-19 stark eingeschränkte Patenschaftsfeier fand gestern gemeinsam mit VIER PFOTEN Direktorin Eva Rosenberg und dem wissenschaftlichen Leiter der EGS, Dr. Hans Frey, in der EGS statt. Die kleinen Störche werden nun Trude, Marianne und Rudi heißen. Sie sind die Kinder des bereits legendären EGS-Storchenpaares Mona und Louis.

    Madeleine Alizadeh, die sich bisher schon stark für den Tierschutz und auch immer wieder für Kampagnen von VIER PFOTEN engagiert hat, ist von ihrer neuen Rolle sehr angetan. „Ich bin ja ursprünglich halb Tirolerin, halb Perserin. Und ich finde es wirklich schön, nun die „Godl“, wie wir in Tirol sagen, von drei so faszinierenden Wesen zu sein. Es ist beruhigend zu wissen, dass sie hier in der EGS so gut versorgt werden.“

    VIER PFOTEN Direktorin Eva Rosenberg freut sich über die prominente Unterstützung: „Madeleine ist eine starke Stimme für den Tier- und Umweltschutz und einfach zu 100 Prozent glaubwürdig und mit dem Herzen dabei!“ EGS-Leiter Dr. Hans Frey zeigte sich ebenfalls beeindruckt: „Sie hat schon viel Wissen mitgebracht. Es war daher eine Freude, sie durch unsere Station zu führen und ihr unsere Arbeit zu zeigen.“

    Madeleine Alizadeh will sich nun, ganz gewissenhafte „Godl“, auch finanziell um Trude, Marianne und Rudi kümmern: „Die drei Patenkinder bekommen von mir natürlich auch ein „Godlzeug“, wie es in Tirol üblich ist – in Form einer Spende an die EGS“, erklärt sie.

    Die drei Storchenkinder sind Ende April geschlüpft. Sie werden von ihren Eltern Louis und der flugunfähigen Mona-Lisa liebevoll betreut. Hans Frey: „Das Schöne daran ist, dass auch dauerinvalide Pfleglinge wie Mona bei uns eine sinnvolle Aufgabe haben. Das ist aber auch nicht zuletzt dem Engagement von Prominenten wie Madeleine Alizadeh zu verdanken. Als Patin macht sie diese wichtige Arbeit im Tier- und Artenschutz sichtbar.“

    Mona und Louis – eine bereits legendäre Liebesgeschichte

    Storch Louis, der sich im Jahr 2014 in der EGS von einer Verletzung erholt hat, hat sich nach seiner Freilassung entschieden, in der EGS Haringsee zu bleiben. Er hatte sich nämlich in die aufgrund einer Flügelverletzung flugunfähige Storchendame Mona-Lisa verliebt.

    Im Jahr 2015 bekamen die beiden erstmals Junge und zogen seither jedes Jahr Storchenkinder groß. So auch in diesem Jahr.

    Sobald die drei Kleinen flugfähig sind, werden sie von Storchenvater Louis auf die nahen Felder begleitet und bei der Futtersuche unterstützt.

    Ende August fliegen die Jungen dann gemeinsam mit anderen Jungstörchen aus der Umgebung nach Afrika. Nur Louis bleibt nach wie vor auch im Winter in der EGS und leistet seiner Mona-Lisa Gesellschaft, um hoffentlich im Frühjahr wieder für Nachwuchs zu sorgen. Da Mona-Lisa nicht fliegen kann, haben die beiden Störche einen Horst in ca. 1 Meter Höhe mit einem Treppchen für Mona-Lisa.

    In der von VIER PFOTEN geführten Eulen- und Greifvogelstation Haringsee konnte im Jahr 2019 1.851 Tieren geholfen werden. Alle jungen Eulen und Greifvögel wurden, wenn möglich, durch Ammeneltern der gleichen Art großgezogen und zu 90% wieder freigelassen. Die EGS ist die einzige Pflegestation, in der Jungvogelfindlinge durch Ammen derselben Vogelart, also in einem natürlichen Familienverband, großgezogen werden können. Dadurch werden die schädlichen Folgen einer Handaufzucht vermieden. Auch Sumpfschildkröten, Igel, Fledermäuse und andere Kleinsäuger wurden fachmännisch versorgt und, wenn möglich, wieder in die Natur entlassen.

    Wenn Sie die Arbeit der EGS unterstützen möchten, dann können Sie hier spenden: http://www.eulen-greifvogelstation.at/spenden/ 

    Mehr Informationen zur EGS finden Sie auf:

    www.eulen-greifvogelstation.at  oder jeweils aktuell auf

    https://www.facebook.com/eulengreifvogelstation/