• Erste Hilfe für Wildtiere
  • Spenden
  • Patenschaft
  • Erstversorgung Storch, Reiher

    Weissstörche © EGS
    Verletzter Graureiher © EGS

    Bitte rufen Sie uns für individuelle Hilfestellung an; wir helfen Ihnen, die Situation einzuschätzen.

    Vorsicht, spitzer Schnabel!
    Achten Sie beim Fangen von verletzten Störchen oder Reihern unbedingt auf Ihre eigene Sicherheit!
    Diese Vögel können blitzschnell mit ihrem Schnabel zustoßen (ein bevorzugtes Ziel sind dabei die Augen!) und haben aufgrund ihres langen Halses auch eine sehr große Reichweite. Fixieren Sie beim Einfangen daher sofort den Kopf des Tieres!

    Nestlinge sind hilflos
    Junge Störche oder Reiher verlassen ihre Nester erst, wenn sie vollständig flugfähig sind. Fällt ein Jungvogel frühzeitig aus dem Nest, wird er von seinen Eltern nicht mehr versorgt und braucht menschliche Hilfe. Durch die hohe Lage der Nester ist ein eventuelles Zurücksetzen von Jungtieren meist nur mit Hilfe der Feuerwehr möglich.

    Situation beurteilen

    Klären Sie vorher unbedingt ab, ob das Tier verletzt ist oder ob eine andere Ursache die Rückführung verhindert (z.B. zu viele Jungtiere in einem Nest, zu geringe Nestgröße oder instabiles Nest, Futterversorgung nicht mehr ausreichend, weil ein Elterntier verunglückt ist o.ä.).

    Transport

    Muss der Jungvogel geborgen werden, transportieren Sie ihn am besten in einer Schachtel. Sehr junge Nestlinge bitte mit einer handwarmen Wärmeflasche aufwärmen.

    Wasser
    Tieren, die schon längere Zeit ungeschützt in der prallen Sonne verbracht haben, kann vorsichtig Wasser in den Schnabelwinkel geträufelt werden. Bitte kein Wasser direkt in den Schnabel spritzen – Verschluckungsgefahr!

    Bringen Sie Ihren Patienten schnellstmöglich in eine kompetente Wildtierpflegestation!