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  • Jahresrückblick 2018

    Unser Team im Jahr 2018. © VIER PFOTEN

     

    2018 konnten wir mit Ihrer Unterstützung insgesamt 2.098 bedürftige Wildtiere in unserer Station aufnehmen und versorgen!

    973 Pfleglinge wurden erfolgreich wieder freigelassen und 282 dieser aufgenommenen Tiere werden nach wie vor von uns betreut, davon 111 Igelpfleglinge zur Überwinterung.  Außerdem wurden 142 weitere Wildtiere aus dem Bestand aus Vorjahren erfolgreich ausgewildert.

     

    Wir danken Ihnen für Ihre Spenden!

     

    HIER SIND EINIGE HIGHLIGHTS AUS DEM JAHR 2018:

     

    Feldhasen-Baby in der EGS Haringsee. © VIER PFOTEN

     

     

    Bereits Ende Februar kam das erste Feldhasen-Baby der Saison zu uns. Mitarbeiter des Kraftwerkes Freudenau hatten es wenige Tage zuvor auf dem Firmengelände gefunden. Daneben lag das Geschwisterchen, das leider nicht überlebt hat; es war wohl der Kälte zum Opfer gefallen. Von der Mutter gab es keine Spur. Das Feldhasenbaby war anfangs extrem verstört und gewöhnte sich erst langsam an das Trinkfläschchen. Nach wochenlanger Pflege durch unsere Tierpflegerin konnte es dann im Frühling wieder zurück in die Natur entlassen werden.

    Cindy, das süsse junge Eichhörnchen. © VIER PFOTEN

     

     

    Eichhörnchenbabys kommen des Öfteren zur Aufzucht zu uns. So wie die kleine Cindy, die in der Nähe von Brunn an der Wild im Waldviertel von einer Spaziergängerin verwaist aufgefunden wurde. Wahrscheinlich hat die Eichhörnchenmutter Cindy verloren, als sie ihren Kobel gewechselt hat. Eichhörnchenmütter bauen mehrere Nester für ihre Jungen, sogenannte Kobel. Während der Aufzuchtsphase übersiedeln sie manchmal in einen anderen Kobel. Dabei kann es passieren, dass die Mutter, wenn sie die Kleinen im Maul transportiert, eines davon verliert. Cindy konnte nach erfolgreicher Aufzucht, genauso wie 13 weitere Eichhörnchenfindlinge, wieder ausgewildert werden.

     

    Jungigel Maxi und seine Geschwister. © VIER PFOTEN

     

     

    Bereits im Juli hatten wir 50 kleine Igel aufgenommen, das hatten wir um diese Jahreszeit davor noch nie. Den kleinen Maxi und seine Geschwister hatte eine aufmerksame Gartenbesitzerin aus Fuchsenbigl/NÖ in ihrem Garten gefunden. Sie irrten ohne Mutter herum und waren schwach und ausgehungert. Bei uns wurden sie versorgt. Im Jahr 2018 hatten wir insgesamt 324 Igel in unserer Station zur Versorgung. 133 Jungigel, 80 Patienten und 111 Überwinterungsgäste.

    Hungriger kleiner Siebenschläfer. © VIER PFOTEN

     

     

    Eine durchaus herzige Überraschung erlebte eine Familie in ihrem Ferienhaus in Holzleiten in Niederösterreich: Während ihrer Abwesenheit hatte sich eine Siebenschläfer-Familie in der Küche hinter dem Kühlschrank eingenistet. Aber freilich: Zwei Familien in einem Haus sind eine zu viel. Da ein Zusammenleben in der Küche weder für Mensch noch Tier angenehm wäre, musste etwas getan werden, um die fünf Jungen mitsamt ihrer Mutter an einen sicheren Ort zu übersiedeln. Sie wurden zu uns gebracht und später im Obstgarten eines Mitarbeiters wieder ausgewildert. Die Siebenschläferfamilie hat sich dort sehr gut eingelebt und wurde noch öfters an der eigens für sie eingerichteten Futterstelle gesichtet.

    Sumpfohreule "Lucky". © VIER PFOTEN

     

    Sumpfohreule Lucky hatte Riesenglück: Eine Hausbesitzerin, die lediglich einmal pro Woche zum Rasenmähen in ihr Haus kommt, fand das Tier flugunfähig, mit gebrochenem Unterarm, im Garten. Die Sache hätte auch schlimm ausgehen können: Eulen, die nicht fliegen können, verhungern nämlich relativ schnell. Nun erholt sich die schöne Lucky hier in Haringsee. Diesen Winter wird sie als Pflegling bei uns verbringen, den Sumpfohreulen verbringen den Winter im Mittelmeergebiet oder Afrika und das hat unsere Lucky heuer leider nicht mehr geschafft.

    Fischadler-Dame "Mirage". © VIER PFOTEN

     

    Fischadler-Dame "Mirage" ist seit November 2018 unser Pflegling. Sie wurde in der Schweiz im Rahmen eines Wiederansiedelungsprogammes freigelassen und hatte dann einen Zusammenstoß mit einer Stromleitung. Dabei verletzte sie sich am Flügel. Diese Wunde ist zwar schon wieder gut verheilt, aber leider verlor sie an der Stelle drei große Schwungfedern, die bis jetzt nicht nachgewachsen sind. Dadurch ist Mirage in ihrem Flugvermögen stark eingeschränkt und hätte den Zug nach Afrika nicht geschafft. Jetzt kann sie den Winter in einer großen Voliere verbringen und wir hoffen, dass ihr Federkleid bis zum nächsten Frühjahr wieder perfekt genug für lange Flüge sein wird!

     

    2019 werden wir uns mit Ihrer Unterstützung weiterhin um alle bedürftigen Wildtier – Patienten kümmern, die unsere Hilfe brauchen! Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende für die armen Wildtiere! Unsere Station wird ausschließlich durch private Spenden finanziert.