Gefahr Laubfeuer

Brandgefahr für Tiere

Igel im Garten © EGS

Viele Tiere wie z.B. Igel, Spitzmäuse, Kröten, Schlangen, Amphibien und auch viele Insekten und Spinnen benutzten Laub-, Reisig- oder Haufen aus Baumschnitt sehr gerne als Unterschlupf. Je länger ein Haufen aufgeschichtet ist, desto mehr Bewohner finden sich in ihm. Viele Tiere überwintern im Inneren und sind dort gut vor der eisigen Kälte geschützt.

Wird so ein Haufen im Frühling als Osterfeuer oder auch im Herbst, um den Garten zu säubern, angezündet, wird er zur tödlichen Falle für seine Bewohner. Nicht nur die langsameren unter ihnen haben keine Chance den Flammen zu entkommen und verbrennen jämmerlich.

Im Naturgarten eignet sich Laub und Reisig wunderbar zum Kompostieren und Düngen. Verzichten sie daher besser auch aus Umweltschutzgründen auf das Verbrennen dieser wertvollen Biomasse.

Beim Entzünden eines Osterfeuers oder eines Lagerfeuers achten Sie bitte auf folgendes:

Einen aufgeschichteten Haufen unbedingt noch am selben Tag und möglichst schnell nach dem Aufschichten anzünden.

Einen schon länger liegenden Haufen vor dem Verbrennen unbedingt umschichten, so haben seine Bewohner eine Chance zu flüchten.