Füttern von Enten und Schwänen

Bettelnde Höckerschwäne
© VIER PFOTEN
Männliche Stockente
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Höckerschwan
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Stockente
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Heimischen Wasservögel sind an die Lebensbedingungen in unseren Breiten hervorragend angepasst und benötigen im Normalfall keine zusätzlichen Futtermittel.

Selbst im Winter können sie unter der Wasseroberfläche nach Wasserpflanzen suchen und weichen bei einer durchgehenden  Eisdecke entweder großräumig in wärmere Gegenden aus oder suchen gezielt eisfreie Fließgewässer auf.

Massenansammlungen verursachen Stress

Werden Wasservögel regelmäßig an bestimmten Standorten gefüttert, gewöhnen sie sich rasch an diese Futterquelle und bilden dort große Ansammlungen. Diese führen zu einem erhöhten Erkrankungsrisiko und fördern Kämpfe durch Futterkonkurrenz.

 

Gesundheitsgefährdung durch unsachgemäße Fütterung
Die sehr beliebte Fütterung mit Brot und anderen Speiseresten stellt für die Tiere kein vollwertiges Futter dar und kann zu Verdauungsproblemen und anderen Krankheiten führen. Vor allem schimmlige Brotreste sind eine ernste Gefahr für alle Vögel.

Umweltbelastung
Übermäßiges Füttern beeinträchtigt die Wasserqualität und lockt ungebeten Gäste, wie z.B. Ratten, an. Diese werden dann in groß angelegten Vergiftungsaktionen bekämpft, was den Tod vieler anderer Beutegreifer nach sich zieht.

Fütterung kann in Ausnahmefällen notwendig sein
Höckerschwäne sind keine ursprünglich in Österreich heimische Art. Sie wurden als sogenanntes „Parkgeflügel“ ausgesetzt und vermehren sich inzwischen in großer Zahl. Sie haben sich sehr gut an die Bedingungen in Mitteleuropa angepasst und nutzen im Winter immer häufiger Feldfrüchte, wie z.B. Raps, für ihre Ernährung.
Diese Schwäne können jedoch bei langen Frostperioden und bei Schneelage durch Konzentration auf oft nur noch sehr kleine eisfreie Wasserstellen in Not geraten und sollten dann mit geeignetem Futter versorgt werden.

Wie füttere ich richtig
Wie oben schon erwähnt ist Brot kein vollwertiges Futter für Wasservögel. Es soll höchstens als Leckerbissen in kleinen Mengen, und dann in kleine schnabelgerechte Stücke geschnitten, verfüttert werden.
Gut geeignete Futtermittel sind vor allem Mais und andere Getreidekörner, Getreideflocken, Salat oder handelsübliches Entenfutter.
Füttern sie im Flachwasser oder am Ufer des Gewässers, damit das Futter nicht ungenutzt absinkt. Entenfutter in Pelletsform ist meist so leicht, dass es auf der Wasseroberfläche schwimmend angeboten werden kann.

Füttern Sie bitte immer nur so viel, wie von den Vögeln sofort aufgefressen werden kann!