Jahresrückblick 2017

Unser Team im Jahr 2017. © Stefan Knöpfer
Junger Uhu mit seiner Amme. © Stefan Knöpfer
Kleine gerettete Buntspechte. © VIER PFOTEN
Gerettetes Mauswiesel-Baby. © Stefan Knöpfer
Der junge Fischotter. © Stefan Knöpfer
Einer der Mäusebussarde. © VIER PFOTEN
Einer unserer hungrigen Igel. © VIER PFOTEN
 

 

 

Im Jahr 2017 konnten wir mit Ihrer Unterstützung insgesamt 1.794 bedürftige Wildtiere in unserer Station aufnehmen und versorgen. 869 Patienten wurden erfolgreich wieder freigelassen und 277 dieser aufgenommenen Tiere werden nach wie vor von uns betreut, davon 107 Igelpfleglinge zur Überwinterung.  Außerdem wurden 242 weitere Wildtiere aus dem Bestand aus Vorjahren erfolgreich ausgewildert.

 

Einige Highlights des letzten Jahres haben wir hier für Sie zusammen gestellt:

 

Ein erst wenige Tage altes Uhu-Baby konnte nach dem Absturz seines Nestes im Hohenauer Auwald gerettet werden. Bei uns wurde es von einer Uhu-Amme erfolgreich aufgezogen und im September wieder frei gelassen. Uhus sind die größten heimischen Eulen. Sie haben eine Flügelspannweite von bis zu 1,70m, können aber trotz ihr Größe - genauso wie alle Eulenarten - völlig lautlos fliegen.

 

Vier Baby-Spechte kamen aus Wien zu uns, nachdem der alte Baum, in dem sie ihre Bruthöhle hatten, gefällt wurde. Die Kleinen wurden von uns aufgepäppelt und nach dem Flüggewerden wieder ausgewildert. Vor allem im Frühling und Frühsommer sollte man vor dem Fällen eines Baumes unbedingt genau schauen, ob sich eine Spechthöhle, ein Vogelnest oder das Nest einer anderen Tierart wie Eichhörnchen, Siebenschläfer oder Fledermaus darin befindet.

    

Ausgekühlt und nass wurde ein Mauswiesel-Baby völlig verlassen im Waldviertel gefunden. Der weibliche Wiesel-Welpe wurde erstversorgt und gewärmt und hat sich bei uns bis zu seiner Auswilderung prächtig entwickelt. Für Biobauern sind die kleinen Mäuse-Vertilger eine willkommene und wichtige Unterstützung.

   

Zwischen Mistelbach und Wilfersdorf in Niederösterreich wurde ein jämmerlich weinendes Fischotter-Baby gefunden. Möglicherweise war das kleine Waisenkind ein Opfer des Managementplans des Landes Niederösterreich, der den Abschuss von 40 Fischottern innerhalb eines Jahres erlaubt. Offiziell dürfen nur männliche Tiere „entnommen“ werden, die Mutter des Kleinen könnte aber trotzdem versehentlich erschossen worden sein.

 

Im Jänner und im Oktober wurden im Burgenland zwei angeschossene Mäusebussarde gefunden. Beide wurden auf der Veterinärmedizinischen Universität Wien operiert und waren dann bis zur Freilassung unsere Patienten. Mäusebussarde sind, wie alle Greifvögel, ganzjährig geschont und dürfen daher nicht bejagt werden.

 

2017 haben wir 253 Igel-Patienten und Findlinge zur Versorgung übernommen. Ein großer Teil von ihnen wurde bereits erfolgreich ausgewildert. 107 sind noch immer als Überwinterungsgäste bei uns. Sie werden kommendes Frühjahr wieder in die Natur ausgewildert.

   

2018 werden wir uns mit Ihrer Unterstützung weiterhin um alle bedürftigen tierische Wildtier – Patienten kümmern, die unsere Hilfe brauchen! Bitte helfen Sie uns mit einer Spende für die armen Wildtiere! Unsere Station wird ausschließlich durch private Spenden finanziert.